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Erblich-hormonell bedingter Haarausfall

Die Anlage zu Haarausfall wird genauso vererbt wie etwa die Augenfarbe. Man spricht in diesem Fall daher von "anlagebedingtem Haarausfall" oder "erblich-hormonell bedingtem Haarausfall", in der Fachsprache auch "androgenetische Alopezie" genannt.

Zirka 70 Prozent aller Haarausfälle bei Frauen, die länger als 6 Monate anhalten, sind erblich bedingt. Drei von hundert jungen Frauen weisen bereits im Alter von 20 bis 29 Jahren eine deutliche Haarlichtung im Mittelscheitelbereich auf. Bei Frauen im mittleren Alter (40 - 49 Jahre) wird bei 17 Prozent erblich-hormonell bedingter Haarausfall festgestellt, ab dem 60. Lebensjahr ist schon jede vierte Frau davon betroffen.

Was passiert beim erblich bedingten Haarausfall?

Beim erblich bedingten Haarausfall beeinflussen die männlichen Hormone, die sogenannten Androgene, die für die Haarproduktion verantwortlichen Haarfollikel. Die hauchdünnen, feinen Blutgefässe, welche die Haarfollikel versorgen, bilden sich zurück und das in Zyklen ablaufende Haarwachstum wird gestört. Als Folge werden die Haarzellen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Die Haarfollikel verkleinern sich, so dass sie nur noch feine Härchen (Flaumhaar) produzieren und schliesslich die Haarproduktion ganz einstellen. Es kommt zur Ausdünnung der Haare.

Verkürzung der Wachstumsphase bei erblich bedingtem Haarausfall

Ursache: Männliche Hormone

Bei vorhandener Erbanlage genügen bei der Frau bereits die normalen Mengen der in den Nebennieren und Eierstöcken gebildeten männlichen Hormone (Androgene), um den erblich-hormonell bedingten Haarverlust auszulösen. Mit Abnahme der weiblichen Hormonproduktion (Östrogene) in den Wechseljahren kommt es häufig zu einem Übergewicht der männlichen Hormone und so zu einer verstärkten Ausprägung der Vorgänge, die zum Haarausfall führen. Wichtig in dieser Lebensphase ist auch die geeignete Wahl einer allfälligen Hormonersatzbehandlung: Hormonpräparate für Frauen, die Gelbkörperhormone (Gestagene) enthalten, verstärken den Haarausfall.

So fallen die Haare bei der Frau aus

Im Gegensatz zu Männern sind bei Frauen nur Haarfollikel im Scheitelbereich betroffen. Im ersten Stadium ist ein wahrnehmbares Dünnerwerden der Haare im Mittelscheitelbereich festzustellen. Im zweiten Stadium kommt es zu einer sichtbaren Verbreiterung des Scheitels, bis im fortgeschrittenen, dritten Stadium eine ausgeprägte Haarlichtung ausgebildet ist.

Bei Frauen werden Haare dünner. Kahle Stellen und echte Glatzen gibt es praktisch nicht. Auch bei starker Ausprägung bleibt am Haaransatz ein ca. drei Zentimeter breiter Haarstreifen zurück.

Grad 1: Diffuser Haarausfall
Grad 1: Diffuser Haarausfall am Scheitel beginnend.
Grad 2: Schütteres Haar
Grad 2: Schütteres Haar um den Scheitelbereich.
Grad 3: Fortgeschrittene weibliche Haarlosigkeit
Grad 3: Fortgeschrittene weibliche Haarlosigkeit am Oberkopf.
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