Die Haarwurzeluntersuchung (Trichogramm) wird häufig eingesetzt. Sie beurteilt, ob Ihre Haare gut oder schlecht wachsen. Mit Hilfe des Trichogramms kann der Anteil der Haare in der Wachstumsphase (Anagenphase) und in der Ruhephase (Telogenphase) beurteilt werden.
Zunächst werden mit einer Klemme mindestens 60 Haare auf einmal ausgezogen bzw. epiliert.

Anschliessend werden die Haare auf einem Objektträger fixiert und unter dem Mikroskop beurteilt.


Anagenhaare mit Wurzelscheide

Typische Telogenhaare
Beim erblich bedingten Haarausfall ist der Anteil der Haare erhöht, die sich in der Ruhephase befinden.

Diese Untersuchung ist eine Weiterentwicklung des Trichogramms. Hier werden die Haare rasiert und der rasierte Bezirk mit Fotos festgehalten.
Nach zwei Tagen werden die wachsenden Haare erneut gezählt und die Anagen- oder Telogenrate bestimmt. Das Fototrichogramm ist relativ aufwendig und wird daher in erster Linie eingesetzt, um den Therapieerfolg von Haarwuchs fördernden Mitteln in klinischen Studien zu objektivieren.

Beim TrichoScan wird die Haardichte, d. h. die Anzahl der Haare in einem bestimmten Gebiet, deren Dicke, Wachstums- und Telogenrate in einem Arbeitsgang automatisch bestimmt. Dies wird durch eine spezielle Form der Mikroskopie (Auflichtmikroskopie) und eine speziell programmierte Software ermöglicht.