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Haarlexikon

Für Sie von A bis Z zusammengestellt: die wichtigsten Begriffe rund um das Haar

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Alopezie Teilweiser oder kompletter Haarausfall. Dieser Begriff wird gebraucht für alle Arten von Haarausfall wie angeborener, medikamentös ausgelöster, krankheitsbedingter infolge einer Hauterkrankung, Verletzung oder aus anderen Gründen.
Alopezie Teilweiser oder kompletter Haarausfall. Dieser Begriff wird gebraucht für alle Arten von Haarausfall wie angeborener, medikamentös ausgelöster, krankheitsbedingter infolge einer Hauterkrankung, Verletzung oder aus anderen Gründen.
Alopecia areata Eine Erkrankung, bei welcher der Körper Antikörper gegen seine eigenen Haarfollikel bildet. Sie ist durch die Entstehung von kleinen, glatten, kreisförmigen oder ovalen kahlen Stellen am behaarten Kopf und auch in der Bartgegend gekennzeichnet ("kreisrunder Haarausfall") und heilt innerhalb einiger Monate spontan oder hält an. Die Behandlung der Alopecia areata ist oft, aber nicht immer erfolgreich.
Alopecia senilis Breitflächige Ausdünnung der Haare bei Männern und Frauen in fortgeschrittenem Alter.
Alopecia totalis Kompletter Haarausfall auf dem Kopf, der sich aus der Alopecia areata entwickeln kann oder durch andere Ursachen bedingt ist.
Alopecia universalis Kompletter Haarausfall an jeder Körperstelle, der sich aus der Alopecia areata entwickeln kann oder durch andere Ursachen bedingt ist.
Aminosäuren Bausteine der Peptide und Proteine, die für den Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers notwendig sind. Die Aminosäure Cystin findet man in Keratin, einem wichtigen Aufbaustoff des Haares.
Anagen Die Wachstumsphase des Haarzyklus heisst Anagenphase. Über 85 % bis 90 % der menschlichen Haare sind immer in der Anagenphase, die zwischen 3 - 6 Jahre dauert.
Anagenes Effluvium Haarausfall in der Anagen- oder Wachstumsphase, als Folge einer Chemo- oder Strahlentherapie.
Androgene Ein Sammelbegriff für "männliche" Sexualhormone, die man im männlichen und weiblichen Körper findet, z. B. Testosteron und Dihydrotestosteron.
Androgenetische Alopezie Unter dem Einfluss von Androgenen auftretende Alopezie auf genetischer Grundlage. Auftreten sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
Autotransplantate Ein Transplantat das von einer Stelle des menschlichen Körpers auf eine andere Stelle des eigenen Körpers transplantiert wird.
Axillarhaar Haare in der Achselhöhle, die sich während der Pubertät durch den Einfluss von Sexualhormonen entwickeln.
5-Alpha-Reduktase Das Enzym, das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt.
Capilli Kopfhaar (lat. Caput, capitis = Kopf, capillus = Kopfhaar): in den romanischen Sprachen haben sich davon abstammende Wörter für Kopfhaar erhalten: ital. capello, span. cabello, port. cabelo, frz. chevau. Für die anatomische Terminologie ist Kapillare (Vas capillare) = Haargefäss wichtiger geworden als Capilli.
Cilia Wimpern (lat. Cilium = Wimper, Lid): Cilium wird in der Zytologie auch für die "Zellwimpern" = Flimmerhaare (bewegliche Fortsätze im Gegensatz zu den unbeweglichen Mikrovilli und Stereozilien) angewandt.
Cortex (Rinde) Die Rinde umhüllt gewöhnlich einen Körper oder ein Organ, aber im Haar bildet sie einen Teil der inneren Struktur. Die Medulla, das Mark, ist das Zentrum und die Cuticula bildet die äussere Hülle des Haares.
Cuticula Die äussere Oberfläche der Haare, die aus sich überlappenden Schuppen aus durchscheinendem, farblosem Keratinprotein bestehen. Die Cuticila verleiht den Haaren Glanz und Schimmer und gibt ihnen auch zum Teil seine Stärke. Die Cuticula wird von alkalischen Seifen und Shampoos geringgradig verletzt. Sie kann schweren Schaden durch scharfe Chemikalien nehmen. Shampoos mit einem niedrigen pH-Wert und Haarkuren können die Cuticula regenerieren.
Dihydrotestosteron (DHT) Ein Abkömmling (Derivat) des männlichen Hormons Testosteron. DHT ist bei Männern für die langen Terminalhaare auf den Ohren, in den Nasenlöchern, des Bartes, der Brust, Arme, Beine und des oberen Genitalbereiches verantwortlich. DHT kommt in geringen Mengen auch bei Frauen vor.
Dinitrochlorbenzol (DNCB) Eine starke Chemikalie, die zur Behandlung der Alopecia areata eingesetzt wird.
Follikel Vor der Geburt gebildete taschenförmige Einsenkung in der Haut, aus der die Haare wachsen. Um Haarwuchs zu produzieren, brauchen die Follikel ausreichende Mengen Sauerstoff, Blutzufuhr, Nährstoffe, Schilddrüsenhormone und die entsprechende genetische Veranlagung.
Frontal Den Vorderkopf betreffend.
Haar (ahd. har, niederl. haar, engl. hair, schwed. har) geht über das germanischen hera auf die indogermanische Wurzel ker = struppig sein zurück. Von ihr stammt auch das gr. Kératos = Horn, das in der Medizin sowohl in der Hornschicht der Haut als auch der Hornhaut des Auges weiterlebt: z.B. Hyperkeratose = übermässige Verhornung der Haut mit Schwielenbildung, Keratitis = Hornhautentzündung. Fachsprachliche Zusammensetzungen für Haar leiten sich vom lat. Pilum oder vom gr. Thrix, trichós ab. Die Wörter für Haar in den romanischen Sprachen (ital./span.: pelo, port./frz.: poil) greifen auf pilum zurück.
Haarschaft Der aus der Haut herausragende Teil des Haares.
Haartransplantation Ein chirurgischer Eingriff, bei dem Kopfhautlappen einschliesslich der haartragenden Follikel und der Haut von einem Bereich des Kopfes entfernt und auf einen anderen transplantiert werden.
Haarwurzel Der unter der Haut, im Follikel liegende Teil des Haares.
Hormone Begriff, der allgemein zur Beschreibung der chemischen Stoffe gebraucht wird, die meist von endokrinen Drüsen produziert werden und die Funktion eines Organs oder einer Zellgruppe an anderer Stelle anregen, steuern oder regulieren können. Die Geschlechtshormone, die zu den Steroidhormonen zählen, beeinflussen u. a. Haarwuchs und Haarverlust.
Keratin Schwefelhaltiges, starkes elastisches Protein, in Haaren und in Finger- und Zehennägel zu finden.
Kopfhautverkleinerung Operativer Eingriff, bei dem Teile der kahlen Kopfhaut entfernt, die Enden zusammengezogen und operativ zusammengenäht werden.
Kortison (=Nebennierenrinden-Hormon) Therapeutisch wird seine antiallergische und entzündungshemmende Wirkung genutzt. Man gebraucht Kortison u. a. bei der Behandlung der Alopecia areata.
Lanugo Das Lanugohaar oder Wollhaar ist das Haar des Feten. Es ist kurz, dünn, marklos und pigmentarm.
Lokalanästhesie Örtliche Betäubung oder Verringerung bzw. Beseitigung des Schmerzes in einem begrenzten Bereich des Körpers mit Narkosemittel.
Mechanisch bedingte Alopezie Haarverlust kann durch Reibung verursacht werden, die durch ständiges Tragen eines Hutes, einer Perücke oder anderen festsitzenden Kopfbedeckungen entstehen kann. Haare können so dicht am Kopf abbrechen, dass es aussieht, als kämen sie mit ihren Wurzeln heraus, aber in all diesen Fällen wird das Haar meistens wieder nachwachsen.
Medulla (Mark) Der im Innersten einer Struktur oder eines Organs liegende Teil, z. B. Haarmark.
Melanine Pigmente innerhalb der Keratinfasern der Haare, welche die Haarfarbe bestimmen. Melanin nimmt mit steigendem Alter ab, was graue und weisse Haare zur Folge hat.
Narbengewebe Narbengewebe auf der Kopfhaut resultiert von allen Arten von Verbrennungen oder Schnitten. Es zerstört üblicherweise die Haarfollikel und verhindert Haarwachstum.
Narbige Alopezie Haarverlust, bedingt durch Narbengewebe, das durch medikamentöse oder physikalische Schädigung im Kopfbereich sowie Infektionen, Chemikalien oder Verbrennungen entstanden ist.
Occipital Den Hinterkopf betreffend.
Östrogene Östrogene kommen bei Männern und Frauen vor. Sie werden in den Nebennieren und bei Frauen zusätzlich in den Eierstöcken gebildet. Sie bewirken die Ausbildung der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale.
Papille Zapfenförmiges, in den unteren Bereich des Follikels hineinragendes Bindegewebe. Es enthält Kapillargefässe für die Nährstoffversorgung der Matrixzellen.
Parietal Das Scheitelbein betreffend.
Propylenglykol Farblose, als Lösungsmittel dienende Flüssigkeit.
Proteine Gruppe organischer Verbindungen, die aus Aminosäuren bestehen. Sie dienen als Stütz- oder Struktursubstanzen (Keratin, Kollagen, Elastin) oder haben vielfältige Funktionen in Zellen oder Körperflüssigkeiten (Immunglobuline, Enzyme, Hämoglobin).
Pubertät Zeit, in der der Körper beginnt männliche und weibliche Hormone zu bilden, was das Einsetzen sekundärer Geschlechtsmerkmale und sexueller Reife markiert.
Schamhaare Haare, die mit Beginn der Pubertät in der Lendengegend wachsen. Gewöhnlich dunkler als die Kopfhaare, sie sind meist kurz und lockig.
Seborrhea capitis Zustand, gekennzeichnet durch ständig fettige Kopfhaut und Haare und übermässig starke Schuppen- und Krustenbildung mit wunden Stellen und Juckreiz. Kann zu Haarausfall führen.
Seborrhoe Allgemeine Bezeichnung für eine häufig vorkommende Hauterscheinung, verursacht durch eine Talgüberproduktion, die fettige Haut und Haare zur Folge hat.
Systemisch Den ganzen Körper - statt nur einen bestimmten Teil - betreffend.
Talgdrüsen Kleine Fettdrüsen, die sich in den Haarfollikeln des ganzen Körpers befinden und einen öligen Talg auf Haare und die umgebende Kopfhaut absondern.
Telogen Die Ruhe- und Abwerfphase des Haarwachszyklus, mit einer Dauer von etwa drei bis vier Monaten.
Telogeneffluvium Übermässiger Haarverlust während der Telogenphase.
Temporal Den Schläfenbereich betreffend.
Terminalhaare Haare, die auf der Kopfhaut von Kindern (nach dem Säuglingsalter) und Erwachsenen wachsen. Nach der Pubertät wachsen sie auf dem männlichen Gesicht und in der weiblichen und männlichen Scham- und Achselgegend.
Testosteron Ein natürlich auftretendes "männliches" Hormon, das man bei Männern und Frauen findet.
Topisch Auf der Oberfläche von einigen Teilen des Körpers.
Trichotillomanie Zwanghandlung, häufig unbewusst, Haare auszuziehen oder auszureissen, führt oft zu stellenweiser oder umfassender Alopezie. Häufiger bei Kindern und alten Menschen, jedoch wird es bei allen Altersgruppen gefunden.
Vellushaare (Flaumhaare) Daunige, fast unsichtbare Haare, die den Körper eines Erwachsenen und manchmal die Kopfhaut eines glatzköpfigen Menschen fast vollständig bedecken. Fallen die Haare nach einer Chemotherapie aus, wachsen häufig zuerst Vellushaare nach.
Verflechtung Ein Vorgang, bei dem die eigenen Haare dicht verflechtet werden und Ersatzhaare mit in dieses Haar hineingeflochten werden. Einige von den neueren Verflechtungsmethoden nennt man z. B. Haarextension.
Vertex Höchster Punkt oder Scheitel des Kopfes.
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