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Was sie schon immer über Haare wissen wollten

Wie wächst ein Haar und warum fällt es aus?

Ein Haar wird vom so genannten Haarfollikel gebildet. Es wächst während zwei bis acht Jahren etwa einen Zentimeter pro Monat. Nach dieser Wachstumsphase folgt die Ruhephase. Hier schrumpft der Follikel über mehrere Wochen auf ein Drittel seiner Grösse zusammen. Die Verbindung zum Haar reisst ab. Nach der Ruhephase wächst der Follikel erneut und beginnt ein neues Haar zu bilden, das schliesslich das alte aus der Wurzel stösst.

Kopfhaare wachsen etwa 0,35 Millimeter pro Tag. Das ergibt etwa einen Zentimeter pro Monat und zwölf Zentimeter pro Jahr. Wie schnell ein Haar wächst, hängt dabei vom Alter ab: In der Pubertät wachsen Haare 0,41, in höherem Lebensalter nur noch 0,32 Millimeter pro Tag. Bei 80.000 Kopfhaaren wachsen also täglich insgesamt 25 bis 30 Meter Haar – das ergibt pro Monat etwa 800 Meter neues Haar. Je nach Haarwachstumszyklus beträgt die Haarlänge bei Menschen maximal 70 bis 90 cm.

Mit 0,16 Millimeter pro Tag wachsen die Haare der Augenbrauen am langsamsten. Wimpern-Haare sind ähnlich aufgebaut wie Augenbrauen-Haare und haben ebenfalls eine sehr langsame Wachstumsgeschwindigkeit. Sie werden etwa 7,5 Millimeter lang.

Wie viel Haarausfall ist normal?

Ein gewisser Haarausfall ist normal. Generell befinden sich stets rund 80 bis 90 Prozent der Haare in der Wachstumsphase. Durchschnittlich sind auf der Kopfhaut rund 100.000 Haare, von denen – auch bei gesundem Haar – täglich bis zu 100 Stück ausfallen.

Von übermässigem Haarausfall spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum täglich mehr als 100 Haare ausgehen. Am meisten verbreitet ist der erblich-hormonell bedingte Haarausfall. Das ist die vererbte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen männliche Sexualhormone. Drei Viertel der Männer sind im Laufe ihres Lebens von einem mehr oder weniger ausgeprägten erblich-hormonell bedingten Haarausfall betroffen. Auch Frauen sind betroffen. Im Alter von 60 Jahren leidet durchschnittlich jede vierte Frau unter erblich-hormonell bedingtem Haarausfall. Während Männern die Haare zunächst auf Stirn und Wirbel ausfallen und sich später eine Glatze bildet, lichten sich bei Frauen die Haare im Scheitelbereich.

Haarfarbe

Der Naturfarbton der Haare wird vor allem durch den Gehalt an Melaninpigmenten bestimmt. Abhängig von ihrer Haarfarbe besitzen Menschen eine unterschiedliche Anzahl an Haaren. So haben Blonde mit etwa 150.000 die meisten Haare. Brünette haben im Schnitt 100.000 und Rothaarige "nur" 85.000 Haare.

Haarformen

Unsere ethnische Herkunft bestimmt unsere Haarform. Danach werden folgende Typen unterschieden: Das typisch asiatische Haar ist glatt, schwarz und sehr dick. In Europa existieren unterschiedliche Haarformen: Sie können glatt oder lockig sein und sind dünner als die Haare des asiatischen Typs. Die typische Haarform von Menschen afrikanischer Herkunft ist krauses oder spiraliges Haar.

Haartypen

Abhängig von der Entwicklungsphase des Haarfollikels werden unterschiedliche Haartypen unterschieden:

  • Flaum- oder Lanugohaar
    Bereits im vierten Schwangerschaftsmonat wird von den Haarfollikeln des Embryos Flaumhaar gebildet. Flaumhaar ist lang, farblos, sehr fein und wird im achten Schwangerschaftsmonat durch Wollhaar oder Terminalhaar ersetzt.
  • Woll- oder Vellushaar
    Vellushaar ist kurzes, farbloses und feines Haar, das fast den ganzen Körper bedeckt.
  • Terminalhaar
    Terminalhaar ist lang, dick und pigmentiert. Das Kopfhaar zählt zum Terminalhaar. Die Haarfollikel können von der Produktion von Vellus- auf Terminalhaar umschalten, z. B. während der Pubertät im Bart-, Genital-, Brust- und Achselhöhlenbereich.
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