Blut- und Urinuntersuchungen dienen dazu, Erkrankungen und Mangelzustände aufzudecken, die mit manchen Formen des Haarausfalls oder einer schlechten Haarqualität zusammenhängen können. Beispiele sind die Bestimmung von Hormonen oder Mineralstoffen.

Hier prüft der Arzt, wie leicht oder schwer sich Haare aus der Kopfhaut ausziehen lassen bzw. ob ein normaler oder ein erhöhter Haarverlust vorliegt.

Mit dieser Untersuchung kann der Arzt die Struktur des Haarschafts sehr genau beurteilen. So lassen sich auf dem Haarschaft Auflagerungen oder Unregelmässigkeiten feststellen.
Hier entnimmt der Arzt unter örtlicher Betäubung einen kleinen Bezirk der Kopfhaut. Beurteilt werden die Zahl und Struktur der Haarfollikel, entzündliche Veränderungen und andere Prozesse, die den Haarfollikel zerstören können. Falls mit anderen Untersuchungen nicht festzustellen ist, welche Haarerkrankung vorliegt, kann die Kopfhautbiopsie wertvolle Hinweise auf die Ursache der Erkrankung liefern.